Kitty vom Prinzenbusch

09.05.2016 von Edgar (Kommentare: 0)

Post für Becky aus der alten Heimat – oder - die Problemchen eines Postboten, ein Einschreiben zuzustellen.

Es war gestern um die Mittagszeit… (Hier muss ich anmerken, dass es schon etwas länger her ist und nicht gestern war. Mir fehlte einfach die Zeit, den Artikel hier fertig zu schreiben.) Nein eigentlich beginnt die Geschichte schon am Abend vorher. Beckys Futter war gerade fertig, da klingelte das Telefon. Helmut, Beckys Züchter war am Apparat.

"Na, ist die Post schon angekommen?" "Nö welche Post?" "Ich habe Dir gestern Morgen die Papiere vom Hund per Einschreiben geschickt."

Grrrrrrrrrrrrrrrr, wieder mal die Post… Warum kommen bei uns seit Monaten sämtliche Einschreiben verspätet an?

Gestern Morgen habe ich mich dann am Telefon bei der Post erkundigt: "Lieber Herr Selting. Das Einschreiben ist Ihnen bereits gestern" (also bevor Helmut angerufen hat) "zugestellt worden." Ich war stinkig!

Gegen Mittag habe ich mir dann den Postboten gekrallt. Da wir im Erdgeschoss wohnen, höre ich nämlich, wenn der die Briefkästen füllt. Wohnungstür aufgemacht: "Guten Tag Herr Postbote..." – keine Reaktion auf der anderen Seite! Na gut, ich in der Tür gewartet, bis er mit dem Einsortieren der Post in die Briefkästen fertig war. Dann dreht der Mensch sich um und will, als würde er mich gar nicht wahrnehmen, wieder weg - zum nächsten Haus. Mein, diesmal energischeres "Hallo Herr Postbote, ich hätte da mal BITTE eine Frage!", stoppt ihn dann aber doch. "Ich warte auf ein überfälliges Einschreiben, das bereits als zugestellt deklariert ist". Da schaut er mich mit großen Augen an, fragt mich nach meinem Namen und gibt mir den Umschlag, den er noch in der Hand hält und mit dem er wieder wegwollte. Es war… das sehnlichst erwartete Einschreiben.

Bestimmt möchtet Ihr jetzt auch wissen, was genau in dem Umschlag war: Natürlich – Beckys Papiere – oder besser – Kittys Papiere, das ist Beckys in der Ahnentafel eingetragener Name.

Aber das war nicht alles:

Der komplette Inhalt:

Ahnentafel

  • Ein Flyer DTK-Einsteiger. Damit kann man den Deutschen Teckelklub 6 Monate unverbindlich kennenlernen, ohne dass es was kostet.
  • Die Broschüre „Unser Teckelwelpe“. Mit Tipps für die ersten Tage und Wochen im neuen Zuhause.
  • Ein Anschreiben des DTK mit dem Hinweis auf die Begleithundeprüfungen 1 bis 3.
  • Ein Flyer, der darauf hinweist, dass man als DTK-Mitglied eine Hundehaftplicht kostengünstig abschließen kann.

Ihr könnt die Ahnentafel einfach vergrößern (Am PC geht das bei Windows mit der Tastenkombination [STRG und +].

Weitere Infos zu den Prüfungen und allem, was dazu gehört, findet Ihr jetzt auch im FAQ in den Artikeln zur  Jagd und zur Begleithundeprüfung.

Damit gehört Madamchen jetzt auch offiziell zu uns, denn erst mit dem Eintrag des Besitzerwechsels in der Ahnentafel Ist der „Kauf“ offiziell abgeschlossen.

Normalerweise macht Helmut es immer so, dass er die Ahnentafeln bei den neuen Besitzern persönlich vorbeibringt und sich dabei gleichzeitig überzeugt, dass es den Dackelchen bei den neuen Besitzern gut geht. Einen Welpen hat er dabei auch schon wieder mitgenommen.

Bei der Abholung gibt es einen Kaufvertrag und den EU-Heimtierausweis

Ok, bei uns ist das etwas anders. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren, Paul stammte auch aus seiner Zucht. Da sind solche Formalitäten, bzw. Absicherungen nicht mehr nötig. Wir freuen uns aber schon sehr, dass Helmut seinen Besuch für den Sommer angekündigt hat.

Wie war das eigentlich bei euch? Habt ihr auch schon einmal einen Hund gekauft? Wie ist das abgelaufen?

Ich freue mich, wenn ihr Eure Erfahrungen hier mit mir teilt.

  • Liebe Grüße
    Edgar

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