Dackel - Teckel - Dachshund

Größen

Will man die Größe eines Rassehundes wissen, schaut man gewöhnlicherweise im Rassestandard nach. Dort ist die Widerristhöhe (Schulterhöhe) angegeben, die zur Größenbestimmung herangezogen wird. Nicht so beim Dackel. Der Teckel ist die einzige Rasse, bei der zur Größenbestimmung der Brustumfang gemessen wird.

Teckel

63 %

Zwergteckel

27 %

Kaninchenteckel

10 %

Die Werte beziihen sich auf die 2017 veröffentlichte Welpenstatisik des Deutschen Teckelklubs (DTK 1888 e. V.).

Normalschlag

Brustumfang über 35 cm. Gewichtsobergrenze etwa 9 kg

Zwergteckel

Brustumfang über 30 bis 35 cm, im Alter von mindestens 15 Monaten.

Kaninchenteckel

Brustumfang bis zu 30 cm, im Alter von mindestens 15 Monaten.

Eine korrekte Messung soll zwischen Ellenbogen und Rumpf erfolgen. Bei der WUT-Tagung der Ausstellungsrichter-Obleute von 1996 wurde vereinbart, dass bei späeren Nachmessungen eine Toleranz von 2 cm erlaubt ist. Übertrifft das Maß mehr als die erlaubte Toleranz von 2 cm, so schließt dies die Formwertnote "vorzüglich" aus.

Gewicht:

Bei allen drei Größen ist eine substanzvolle Gesamterscheinung erwünscht. Leichte Hunde mit wenig Knochensubstanz sind wohl flink und agil, vererben jedoch häufig den Mangel an Substanz weiter. Teckel mit überschwerem Knochenbau sind nicht mehr beweglich genug. Bei der Arbeit unter der Erde behindert ihr Körpervolumen das erwünschte Vorwärtskommen. Teckel mit mangelnder oder übermäßiger Knochensubstanz und Volumen schließen die Formwertnote "vorzüglich" aus.

Teckel die über 10,0 kg auf die Waage bringen dürfen ebenfalls nicht mehr mit "vorzülich" bewertet werden. Wird vermutet, dass der Teckel überschwer ist, so darf diese Minderbenotung nur bei ganz offensichtlichen Fällen oder unter Zuhilfenahme einer Waage vorgenommen werden.

Quelle: Rassestandard des Deutschen Teckelklubs (DTK 1888 e. V.) | Stand: August 2017