Dackel - Teckel - Dachshund

Vorüberlegungen

Du hast Dich dazu entschieden, einen Hund zu kaufen? Super! Ein Hund bedeutet viele Jahre Spaß und Freude. Oder doch nicht? Ich finde es erschreckend, wie viele Hund nach kurzer Zeit aus ”organisatorischen“ Gründen wieder weggegeben werden.

Ja, es gibt die seltenen Fälle, dass sich Mensch und Hund trennen müssen. Wenn ich mir aber anschaue, wie schnell das mitunter geht, dann komme ich sehr oft zu dem Schluss, dass da wohl jemand vor der Anschaffung nicht nachgedacht hat.

Deshalb habe ich an dieser Stelle einige wichtige Punkte aufgeschrieben, die Du für Dich geklärt haben solltest, bevor Du einen Hund in Dein Leben holst.

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Wollen alle Mitbewohner einen Hund?

Das sollte die erste Frage überhaupt sein, wenn Du kein Single bist. Ganz praktisch geht es zuerst mal um das Gassi gehen. Kieler Schietwetter (2 Grad, Sturm und Regen). Das mag halt nicht jede(r). Willst Du Dir das wirklich ein Hundeleben lang antun? Und wer geht mit dem Hund raus, wenn Du mal keine Zeit hast? Daran schließt sich direkt die Frage nach einem Hundesitter für den Notfall oder Urlaub.

Hundesitter für den Notfall

Für mich kommt Urlaub ohne Hund erst gar nicht in Frage. Trotzdem gibt es immer mal wieder den Fall, dass wir für den Hund ein Ausweichquartier brauchen. Das letzte Mal war das bei uns, als wir umgezogen sind. Ach ja, wenn der Hund sich zu benehmen weiß, erleichtert das die Suche ungemein.

Einige Tipps dazu:

  • Es gibt Tierheime, die auf solche Notfälle eingerichtet sind. Das sollte meiner Meinung nach aber die absolute Ausnahme sein.
  • Hundepensionen bieten sich ebenfalls an. Hier erkundigt Ihr Euch am besten schon vorher und fahrt auch selbst hin, um Euch einen Eindruck zu verschaffen, wie Euer Liebling da untergebracht ist.
  • Falls Ihr einen Hund vom Züchter habt, kann auch das eine Möglichkeit sein. Ich kenne einige, die Ihre "eigenen" Hunde in Pension nehmen. Das klärt Ihr am einfachsten schon ab, wenn Ihr den Welpen dort kauft.
  • Familie, Freunde, Hundebesitzer: Das ist unsere Lösung. Wir kennen die Leute, die wir auf unseren Spaziergängen sowieso dauernd treffen. Für den Hund sind das obendrein noch die Spielkameraden, zu denen er geht. Probleme gab es dabei in den nunmehr fast 30 Jahren mit meinen Hunden noch nie. Natürlich darf das keine Einbahnstraßenregelung sein. Auch wir haben öfter mal Hundebesuch, wenn andere Herrchen oder Frauchen ein Ausweichquartier brauchen.

Notwendige Genehmigungen

Für alle zur Miete Wohnenden gilt: Erlaubnis vom Vermieter einholen und zwar schriftlich. Alles Andere ist "Kabbes", wie es so schön heißt, auch eine "Duldung" reicht meiner Meinung nach nicht aus. Stell‘ Dir vor, alles läuft jahrelang problemlos. Dann zieht ein neuer Mieter ein, der ein Problem mit Deinem Hund oder auch nur mit Dir hat. Er schwärzt Dich wegen Deines Hundes an. Der Stress ist da. Vermieter wollen aber in der Regel keinen Stress, sondern ihre Ruhe haben. Ist die Haltung nicht vertraglich geregelt, könnte seine Lösung so aussehen, dass er die Abschaffung Deines vierbeinigen Wohnungsgenossen verlangt.

Größe

Bei uns war das ziemlich klar. Wir wohnen in der Stadt in einer kleinen Wohnung (3 Zimmer Küche, Bad) Darum haben wir große Hunde über 40 cm (Widerristhöhe) von vornherein ausgeschlossen. Ich bin der Meinung, dass auch größere Hunde an sich kein Problem darstellen, wenn sie ausgelastet sind. Meine Hunde haben in der Wohnung meist dösend in der Ecke oder bei mir am Schreibtisch gelegen. Aber wenn ein großer Hund sich in einer kleinen Wohnung dreht oder begeistert mit dem Schwanz wedelt, dann geht schon mal was zu Bruch, das dabei herunter gefegt wird. Ich erinnere mich da an eine Vase meiner Mutter mit einem Osterstrauß, an dem sehr wertvolle Ostereier hingen…

Noch wichtiger war für uns das Gewicht. Mehr als 10 kg sollten es nicht sein. Die sind für Kathi und mich noch bequem tragbar. Wer je mit dem Hund unterwegs war und diesen dann über eine längere Strecke tragen musste, weil der sich verletzt hatte, weiß, wovon ich spreche.

Das ist jetzt zwar kein Grund, der Euch davon abhalten sollte, euch für einen größeren Hund zu entscheiden, aber bedenken solltet Ihr es und  für den Fall der Fälle, der hoffentlich nie eintritt, eine Lösung überlegen.

Bei einem Rassehund steht die Größe ziemlich genau fest, bei Mischlingen gilt: Kleine Pfoten bedeuten meistens, dass auch der erwachsene Hund eher klein bleibt.

Rassehund oder Mischling?

Für mich ist das abhängig davon, was Ihr mit dem Hund machen wollt. Sucht Ihr einen Kumpel, der Euch durchs Leben begleitet, dann ist es völlig egal. Ein Mischling, vor allem ein Welpe mit unbekannten Elterntieren ist immer ein bisschen eine Wundertüte.

Bei einem Rassehund wisst Ihr svhon ungefähr, wohin die Reise geht. Wichtige rassetypische Eigenschaften könnt Ihr in den jeweiligen Rassebeschreibungen nachlesen. Aber Vorsicht: Jeder Hund ist ein Individuum und darum solltet Ihr die dort beschriebenen Eigenschaften nicht als von vornherein einzementiert betrachten. Jede Eigenschaft muss gefördert und trainiert werden, damit sie voll zur Geltung kommen kann, mal mehr, mal weniger. Trotzdem solltet Ihr Euch gut überlegen, ob eine Rasse, deren Vertreter als "raubzeugscharf" bezeichnet werden, zu Euch passt, wenn Ihr Katzen oder Vögel habt.

Falls Ihr vorhabt, Euren Hund auf Ausstellungen zu präsentieren oder Aktivitäten wie Agility oder Obidience turniermäßig betreiben wollt, spricht das eher für einen Rassehund, da diese Turniere in erster Linie vom VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) ausgerichtet und betreut werden und die Möglichkeiten für Mischlinge ziemlich eingeschränkt sind. Ich finde das diskriminierend, habe es aber beim Agility mit meiner Kim genau so erlebt.

Wenn Rassehund, dann bitte nur von einem seriösen Züchter, der die Welpen vom Tierarzt durchchecken und impfen lässt und sie vor allem auch richtig sozialisiert und prägt.

Den höheren Preis, den das zuerst einmal kostet, spart Ihr später beim Tierarzt oder Hundetrainer, den Ihr dann hoffentlich nicht braucht, doppelt und dreifach ein.

Das gilt auch für einen Welpen aus dem Tierheim. Die Leute dort kümmern sich rührend um ihre Hunde, Ihr werdet es Ihnen danken.

Kosten

Ein Hund kostet Geld:

Regelmäßige Kosten

  • Impfungen
  • Hundesteuer
  • Versicherung
  • Futter

Weitere Kosten

  • Ausstattung (Halsband, Leine, Körbchen, Spielzeug, etc.)
  • Tierarzt (Eine Achillessehnenverletzung kann mit allem Drum und Dran schon mal 900 Euro kosten und beim alten Hund wird  es meist nicht weniger. "zwinker")
  • Mehrkosten im Urlaub ( Unterbringung, Zusatzimpfungen und Bescheinigungen für einige Länder – Tierärzte kennen sich da aus)
  • Reisen mit Bus und Bahn (Hunde kosten meistens den Kinderfahrpreis)
  • Bei Vereinen fallen weitere Kosten an.

Bei meinen eigenen Hunden ist dabei am Ende jeweils der Preis eines Kleinwagens rausgekommen, wobei ich bis jetzt nie irgendwelche außergewöhnlichen Kosten hatte. Ich fand das nie problematisch, ihr müsst es halt nur wissen.

Geplante Aktivitäten - Ziele

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Rüde oder Hündin?

Ja, das weiß ich nun wirklich nicht zu beantworten. Ich kenne das Thema aus zahllosen Hundehalterdiskussionen und es hat mich immer maßlos gelangweilt. Für beides gibt es gute Gründe und zum Schluss muss das jeder Hundehalter selber entscheiden, Wichtig ist doch am Ende nur, dass Hund und Mensch zusammen glücklich sind.

Für diejenigen unter Euch, die mehr Infomationen wollen: Auf Tierfreund.de gibt es einen ausführlichen Artikel dazu: Rüde oder Hündin?